Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Strukturvorschlag für spätere, individuell geprüfte AGB des Betriebs.
Musterstruktur – nicht als fertige AGB verwenden. Regelungen für Handwerksleistungen hängen vom tatsächlichen Geschäftsmodell, den Kundengruppen und Vertragswegen ab und müssen individuell fachlich geprüft werden.
1. Geltungsbereich und Vertragspartner
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen sollen künftig für Verträge über Fliesen-, Fugen-, Vorbereitungs- und Reparaturarbeiten mit [Unternehmensname und Rechtsform] gelten.
[Hier festlegen, ob und wie sich Regelungen für Verbraucher und Unternehmer unterscheiden.]
2. Angebot und Vertragsschluss
[Beschreiben, wie lange Angebote gelten, wann ein Auftrag als angenommen gilt und welche Unterlagen Vertragsbestandteil werden.]
Vorläufige Einschätzungen über das Kontaktformular stellen kein verbindliches Angebot dar. Ein konkreter Leistungsumfang kann regelmäßig erst nach Prüfung der örtlichen Gegebenheiten festgelegt werden.
3. Leistungsumfang und Änderungen
Maßgeblich sollen die im Angebot oder Auftrag beschriebenen Leistungen, Materialien und Ausführungsbedingungen sein. Zusätzliche oder geänderte Arbeiten werden vor ihrer Ausführung abgestimmt.
[Verfahren, Vergütung und Dokumentation von Nachträgen individuell regeln.]
4. Mitwirkung des Auftraggebers
[Erforderlichen Zugang, Freiräumen der Arbeitsfläche, Strom/Wasser, Informationen zu Leitungen, vorhandenen Schäden und sonstige Mitwirkung konkret beschreiben.]
5. Materialien und bauseitige Stoffe
Vom Auftraggeber bereitgestellte Fliesen oder sonstige Materialien können nur verwendet werden, wenn Menge, Zustand und Eignung für den vorgesehenen Einsatz ausreichend sind.
[Prüfung, Mehrbedarf, Verschnitt, Nachbeschaffung und Verantwortlichkeit individuell regeln.]
6. Ausführungsfristen und Behinderungen
[Verbindlichkeit von Terminen, Trocknungs- und Wartezeiten, unvorhersehbare Untergrundmängel, Lieferverzögerungen und höhere Gewalt rechtssicher regeln.]
7. Abnahme
Nach Abschluss der vereinbarten Arbeiten soll das Ergebnis gemeinsam geprüft werden. Festgestellte offene Punkte werden dokumentiert.
[Abnahmeverfahren und Folgen ausschließlich nach fachlicher Prüfung konkretisieren.]
8. Preise und Zahlung
[Preisgrundlage, Umsatzsteuer, Abschlagszahlungen, Fälligkeit, Zahlungsarten und Folgen des Zahlungsverzugs passend zum Betrieb ergänzen.]
9. Mängel und Haftung
[Gesetzliche Mängelrechte, Prüf- und Hinweispflichten sowie zulässige Haftungsregelungen individuell und rechtssicher formulieren lassen.]
10. Schlussbestimmungen
[Nur erforderliche und wirksame Regelungen zu anwendbarem Recht, Gerichtsstand und Teilunwirksamkeit verwenden. Besonderheiten bei Verbraucherverträgen beachten.]